Veröffentlichte CD's

Christoph Busse Quartet
"The Velvet Gentlemen | Satie"

Label: Laika-Records / LC 07577
Genre: 108 Jazz
Format: Digipac, 08 Titel, 39:50 Min.
Katalognr. : 3510365.2
EAN: 40 117 8618 3654
VÖ: 02.11.2018
Vertrieb (D,A,CH): Rough Trade

Hörbeispiele

1. Gnossienne Nr. 2

 

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2. Le Tango

 

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3. Sarabande Nr. 2

 

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4. Entracte

 

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5. Gymnopédie Nr. 1

 

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6. Sarabande Nr. 1

 

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7. Crépuscule matinal

 

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8. d'Edriopthalma

 

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Kurzbeschreibung

„Gestatten - Erik Satie, Gymnopedist“. So stellte sich der französische Komponist Erik Satie (1865-1925) vor, als er 1887 vom Direktor des Kabaretts „Le Chat Noir“ im Pariser Künstlerviertel Montmartre gefragt wurde, welchem Beruf er nachgehe. Mit dieser verschrobenen Antwort wollte Satie seinen Gegenüber vermutlich beeindrucken - oder verstören. Auf jeden Fall charakterisiert ihn diese Begebenheit vortrefflich. Seine Augen hinter Brillen und Monokeln verbergend, blieb Satie Zeit seines Lebens ein Mysterium.

Während viele Klassik-Pianisten sein musikalisches Erbe mit spitzen Fingern anfassen, erlebt Satie in der Jazz-Szene ein kleines Revival. Christoph Busse - den Beobachter zu den besten deutschen Jazz-Pianisten zählen – hat dem französischen Exzentriker mit seinem Quartett jetzt ein ganzes Album gewidmet. „The Velvet Gentlemen“ lautet der augenzwinkernde Titel in Anspielung auf Saties Kleiderschrank, in dem sieben identische Samtanzüge hingen, die Satie trug, wenn er im Pariser Nachtclub in die Tasten griff.

„Ich kannte von ihm bisher nur die populären Stücke, bis ich in seinen unbekannteren Kompositionen gestöbert habe. Dabei bin ich auf kurze Stücke wie „Crépuscule matinal“ gestoßen. Sie haben mich zu vielen Ideen angeregt, die seine Kompositionen in einen völlig anderen Licht erscheinen lassen“, erinnert sich Busse an die Anfänge des Projekts. Saties Credo lautete: einfache und eingängige Melodien zu schreiben, die ein Gegengewicht zu den komplizierten Orchesterexzessen seiner Zeit bilden sollten.

Der „Spiegel“ bezeichnete den Franzosen gar als „Vorreiter des Klingeltons“, als „Stammvater des Minimalismus und des Kubismus in der Musik“. Beschreibungen, denen Christoph Busse jedoch nur teilweise zustimmen kann. „Wenn ich mir die Berichte aus seiner Zeit ansehe, fällt mir auf, dass Satie von wichtigen Kollegen doch auch hochgeschätzt wurde. Allerdings haben seine Stücke selten den Weg in die Konzertsäle gefunden. Das liegt sicher an seinem Ruf und seiner von ihm geäußerten Absicht, Hintergrundmusik zu schreiben, die keinen stören soll. Das wird seinem Werk aber nicht gerecht“, konstatiert Busse und ergänzt: „Satie hat durchaus komplexere Musik geschrieben. Mit wenig eingängigen Melodien, aber gut verpackt, so dass es kaum auffällt. Für mich ist es jedoch ohnehin spannender, die Melodien aus den Akkorden herauszulösen, sie logischer miteinander zu verbinden und sie zu reharmonisieren. Dadurch erhalten die Stücke neue Dynamik und ein neues Gesicht.“

Für Busse und seine Bandkollegen Omar Rodriguez Calvo (Kontrabass, u.a. Tingvall-Trio), Grammy-Gewinner Nene Vasquez (Percussion) und Ray Kaczynski (Schlagzeug) erwies sich Saties musikalisches Vermächtnis als wahre Fundgrube. Am Ende erstrahlte unter anderen die „Gymnopédie Nr. 1“ in neuem Glanz. Saties berühmtestes Stück, das schon in Werbespots und zahlreichen Spielfilmen als Untermalung diente, wenn es einer melancholischen Grundierung bedurfte. Der altgriechische Titel bezeichnet das jährliche Sportfest im antiken Sparta, auf dem nackte Jünglinge ihre Athletik und ihre kriegerischen Fähigkeiten demonstrierten.

In seiner Bearbeitung hat Busse die erste Melodie in einen 12/8 Groove transponiert. Das sich anschließende, sparsame Klaviersolo unterstützt den meditativen Grundcharakter des Stückes, während ihm die zweite, immer schneller werdende Melodie im ¾ Swing bisher ungehörte Konturen verleiht.

Überhaupt verstehen es Busse und seine Mitmusiker prächtig, den Originalen mit wenigen, aber wirksamen musikalischen Mitteln neues Leben einzuhauchen. So wie in „Le Tango“, das Satie einst in ironischer Anspielung an die damalige Tango-Begeisterung seiner Landsleute geschrieben hatte. „Im Original klingt es allerdings sehr eng. Wir haben es aus seiner Nische geholt – und durch eine ausgeweitete Harmonik und Spannungsbögen deutlich mehr zur Geltung kommen lassen. So ist aus dem Tango bei uns ein langsamer Bolero geworden“, erklärt Busse.

Oft ist es die - für ein Quartett - ungewöhnliche Doppel-Besetzung aus Drums und Percussion, die für Klangfarben der besonderen Art sorgt. Mal laufen Conga und Schlagzeug parallel wie auf Schienen, mal bereichert der Venezolaner Nene Vasquez mit seinen Zwischentönen und Sounds die Sphäre der Kompositionen an exakt der richtigen Stelle.

Eine wunderbare Melange aus World-Jazz, eigenen Ideen des Quartetts und den Original-Kompositionen, an denen auch der Berufs-Gymnopedist Erik Satie sicher Gefallen gefunden hätte.

Christoph Busse Quartett
"The Little Blue"

Das Christoph Busse Quartett veröffentlichte im Juli 2013 sein Debütalbum The Little Blue.
Aufgenommen Anfang Dezember 2012 ist es bei Laika-Records erschienen.

Besetzung
Omar Rodriguez Calvo/Kontrabass 1988-1994 Klassik/Jazz/populäre Musik-Studium in Havanna/Kuba. Bassist von: Tingvall-Trio, Ramon Valle, Hamburger Symphoniker u.v.a.

Nene Vasquez/Percussion 1998-1999 Percussionist of the Year/Venezuela; 2001 Grammy Latino mit Aterciopelados. Aktuelle Projekte: Ritmo del Mundo, Marquess, Mo’Horizons

Stephan Emig/Schlagzeug studierte an der Los Angeles Music Academy; Lehrauftrag an der Hochschule Osnabrück, Workshop-Dozent. Aktuelle Projekte: Ritmo del Mundo, Triosence, Hamid Baroudi, Christina Lux, Gregor Meyle

Christoph Busse 1990-94 Jazzstudium am Hilversum Conservatorium/NL; - 5-maliger Preisträger des Jazzpodiums Niedersachsen, Workshop-Dozent bei JazzIT, Christoph Busse Trio, David Milzows The Screenclub, Funk Alert, Inna Vysotska, Quintett Five, Next Generation/Gunter Hampel u.a.

Hörbeispiele

1. Second Chance

 

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2. Little Blue

 

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3. Desert Island Song

 

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4. Face to Face

 

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5. Behind The Mask

 

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6. Like Sand Through My Hand

 

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7. More Than 3 Words

 

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8. From Now On

 

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9. Hiding Place

 

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Kurzbeschreibung

Mit angenehm leichter südamerikanischer Note erklingt „The Little Blue“, die aktuelle Produktion des mehrfach prämierten Jazzpianisten Christoph Busse. Dies ist nicht zuletzt der wirklich gelungenen Besetzung seines kreativen Quartetts zu verdanken: Dem bereits auf seiner vorausgegangenen Veröffentlichung („Awakening“ Laika-Records, 2009) zu hörenden, aus Venezuela stammenden, Grammy-Preisträger (Aterciopelados 2001) Nene Vasquez an Percussion-Instrumenten, dem an der MusicAcademy/Los Angeles studierten Drummer und Schlagzeug-Dozenten Stephan Emig sowie dem als Mitglied des Tingvall-Trio mit dem Echo-Jazz 2013 ausgezeichneten kubanischen Bassisten Omar Rodriguez Calvo.

Eingebettet in den luftigen Latin-Swing/Grooves seiner Rhythmusgruppe spielt Christoph Busse hier ausschließlich eigene Kompositionen, mit allen Stärken, die ihn als beachtenswerte Musiker-Persönlichkeit auszeichnen. Es sind Stücke von poetischer Harmonik und perlender Tonalität über sich langsam entfaltende starke, melodische Leitthemen mit alternierenden Blue-Notes und Outside-Steps bis zu Improvisationspassagen, gepaart mit abwechslungsreichen Tempi und einem dramaturgisch organischen Arrangement der Instrumentenstimmen des gesamten Quartetts. Dabei werden Melodielinien häufig von Bass und Piano gedoppelt oder wechselseitig aufgegriffen und durch den nuancierten Percussion- und Schlagzeug-Fluss in ihrer dynamischen Wirkung intensiviert. So formt sich eine höchst lebendige Gesamteinspielung und eine der besten diesjährigen Jazz/Worldmusic-Veröffentlichungen.

„The Little Blue“ belegt einmal mehr, welch ein vortrefflicher Komponist, Pianist und Band-Leader Christoph Busse ist, einer, der sein Handwerk Klang-kunstvoll zu beherrschen versteht.

„Lyrischer Jazz in schöner, oft ruhiger und gelassener Ausgestaltung.“ C. Emigholz, Weser-Kurier. "…bei weitem kein Battle der Alleskönner, sondern ein rhythmisch dichtes Album mit durchdachten Kompositionen und versierten Musikern, die sich auf Augenhöhe die Bälle zuspielen. Das C. Busse Quartett hat sein Groove-Herz am rechten Fleck." H. Heuer, Jazzthing.

Christoph Busse Trio
"Awakening"

Veröffentlichungstermin: 17.04.2009
Laika-Records / Rough Trade
Katalognr.: 3510251.2
Bereich: Jazz
12 Tracks / Digipak / 58:31 Minuten

Besetzung
Christoph Busse - Klavier
Sebastian Hoffmann - E-Bass
Thomas Hempel - Schlagzeug
special guest: Nené Vásquez - percussion (#2, #7)

Hörbeispiele

1. Awakening

 

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2. Longing

 

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3. Lullaby for Pauline

 

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4. Day Dream

 

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5. Cross-Town

 

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6. Refuge

 

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7. Breaking News

 

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8. Last Moment

 

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9. I.G.Y. Intro

 

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10. I.G.Y. Part I

 

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11. I.G.Y. Part II

 

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12. Goodbye

 

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Kurzbeschreibung
Mit "Awakening" bringt das Christoph Busse Trio seine dritte CD heraus, veröffentlicht bei Laika-Records und aufgenommen in der wunderbar relaxten Umgebung des Studios "Fattoria Musica" bei Osnabrück.

Nach den Alben "Last Miles" (2003) und "A Message In A Bottle" (2005) war die Zeit reif für eine Produktion mit fast ausschließlich eigenen Stücken, in denen die drei Musiker ihre Vorliebe für groovenden Jazz, auf das Wesentliche reduzierte Balladen und mehrteilig angelegte Kompositionen zeigen. Abgerundet wird die CD durch Jazz-Interpretationen der Titel "I.G.Y." von Donald Fagen und "Goodbye" von Pat Matheny.

Für seine elekro-akustische Besetzung schrieb Pianist Christoph Busse acht Stücke, deren ausdrucksstarke Melodien sich durch die gesamte Dramaturgie des Albums ziehen und es so zu einem spannenden Konzeptalbum machen. In einigen Passagen wird die Melodie vom 6saitigen E-Bass gedoppelt. Seine Klangfarbe und das breite Frequenzspektrum nach oben und unten gibt dem Trio die nötige Erdung und Dynamik. Einige Hiphop-, Funk-, Drum & Bass-Beats leiten über zu den minimalistischen Grooves der ruhigen Stücke.

Als Gastmusiker ist bei einigen Aufnahmen der Percussionist Néne Vásquez zu hören, den Christoph Busse kurz vorher bei einer anderen CD-Produktion traf. Nené war 1998-99 "Percussionist of the Year" in Venezuela und gewann 1999 mit der Gruppe "Aterciopelados" den Grammy im Bereich Latin, Rock/Pop. Er spielte u.a. mit Shakira, Celia Cruz und Molotov. Sein wunderbar sparsames Spiel gibt der Musik noch mehr Gelassenheit.

Druckvolles Spiel ohne die Leichtigkeit zu verlieren, stringente Kompositionen, improvisatorischer Spielwitz und musikalische Tiefe, das ist Trio-Jazz auf höchstem Niveau.

Christoph Busse Trio
"A Message In A Bottle"

Laika-Records / Rough Trade
Katalognr.: 3510203.2
Bereich: Jazz
8 Tracks / Digipak / 60:01 Minuten

Besetzung
Christoph Busse - Klavier
Sebastian Hoffmann - E-Bass
Thomas Hempel - Schlagzeug

Hörbeispiele

Kurzbeschreibung
Bei Gunter Hampels "Next Generation" gab Christoph Busse dem HipHop-Jazz frischen Schwung, 1999, 2001 und 2003 erhielt er den "Jazzpodium Preis Niedersachsen". Seit 1998 hat der Pianist sein eigenes Trio, mit dem er im April 2005 auf dem Baku-Festival in Aserbeidschan als einziger deutscher Beitrag auftrat.

Laut Presse zählt Christoph Busse "heute zu den besten Pianisten des Modern Jazz in Deutschland". Überzeugen kann man sich davon auf seinem neuen Album "A Message In A Bottle". Die Kompositionen von Sting, The Police und Donald Fagen haben ihn und seiner exzellenten Begleitung zur musikalischen Auseinandersetzung gereizt. Mit sehr feinem Spiel und exakt gesetzten Übergängen geht das Trio in die Details der Kompositionen.
So werden neue Spannungsbögen entwickelt und die kompositorischen Fähigkeiten von Sting und Fagen von anderer Seite beleuchtet, ihre Klassiker bekommen in der akustischen Jazz-Version eine völlig neue Farbe und Kraft - ohne das melodische Konzept von Sting und Fagen zu zerstören. Dies funktioniert nur durch das brillante Zusammenspiel des Trios. Man hört sofort, dass sich hier erfahrene Vollblut-Jazzer gefunden haben, die sich blind verstehen und mit Geist und Witz ans Werk gehen.

"Christoph Busse hat mit sicherem Griff und feinem Ohr neun Stücke ausgewählt und für Trio-Besetzung neu arrangiert - ein Stück wie das andere eine Delikatesse, intelligent aufgebaut und mit Inspiration vom Trio umgesetzt. Diese Flaschenpost macht man mit Vergnügen öfter auf." Frank Becker, Online Musik Magazin, 09/2005

"Das Album bietet im ruhigen bis mid-tempo Bereich einige Highlights. [...] Neben Christoph Busse glänzt Sebastian Hoffmann als Solist am E-Bass, ohne dabei den harmonischen Zusammenhang aus den Augen zu verlieren, wie bei Donald Fagens groovenden "Ruby Baby". Das Christoph Busse Trio hat die gut ausgewählten Songs auf "Message In A Bottle" engagiert und abwechslungsreich bearbeitet und somit "Klassiker" der Popmusik eine neues Licht gerückt." Jazzdimensions, 15.12.2005

Christoph Busse Trio
"Last Miles"
erschienen beim
Musikverlag Burger-Müller

Eigenbearbeitung von Kompositionen des Miles Davis / Marcus Miller Gespanns von 1980-1991 und Eigenkompositionen von CB.

 

Ausgewählte Stücke